Fragen, die am häufigsten gestellt werden:

 

Wann finden die meisten Einbrüche statt?
Die Hauptsaison für Einbrecher ist nicht, wie viele annehmen die Urlaubszeit, sondern in den Wintermonaten. Diebe bevorzugen die Dunkelheit und nutzen die frühe Dämmerung für ihre Zwecke. Anhand vom Licht können sie schnell erkennen, ob sich gerade jemand im Haus befindet. Das Halbdunkel bietet den perfekten Schutz auch vor neugierigen Nachbarn.

 

Wie ist die Vorgehensweise der Einbrecher?
In den allermeisten Fällen werden Schraubenzieher eingesetzt. Die Diebe gelangen meist vom Garten aus über Fenster und Verandatüren ins Innere des Hauses. In Dreiviertel der Fälle gehen die Täter auf eben diese Weise vor.

 

Wie kann man sich eigentlich schützen?
Wer schon beim Hausbau an einbruchsichere Fenster und Türen gedacht hat, der ist mit wenig Kostenaufwand relativ gut geschützt. Doch der nachträgliche Einbau ist möglich. Die Polizei bietet dazu eingehend Informationen bei der örtlichen Beratungsstelle. Dabei erhalten Sie auch Rat bezüglich der richtigen Wahl des Handwerksbetriebes.

 

Was bringen elektronische Meldeanlagen?
In manchen Fällen können Meldesysteme hilfreich sein. Beispielsweise bei achtsamen Nachbarn oder vorbeilaufenden Passanten. Aber grundsätzlich verhindern können sie die Gewalttat auch nicht.

 

Was soll ich tun, bei mir wurde eingebrochen?
Die eigene Sicherheit hat jetzt Vorrang. Normalerweise flüchten die Diebe, wenn sie inflagranti erwischt werden. Zeugen sind nicht gewollt. Die Notrufnummer 110 sollte jetzt in Anspruch genommen werden. Betreten sie die Wohnung nicht, bis die Polizei eintrifft. Fassen Sie wegen der Spurensicherung nichts an!

 

 

 

Die besten 15 Tipps wie Sie sich vor Einbrüchen schützen

 

Türen, Fenster und Rollladen mit Einbruchhemmung
Die Einfallstore der Diebe so wie Türen, Fenster oder Rollladen lassen sich nachträglich mit Einbruchschutz aufrüsten. Diese wurden einen eingehenden Praxistest unterzogen.
Es gibt deutliche Hinweise, ob die Fenster oder Türen mit einbruchhemmenden Vorrichtungen ausgestattet sind: PIV CERT; VdS, DIN-CERTO, IFT und einige mehr (siehe Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen). Der Fachhandel hat die entsprechenden Ausführungen im Angebot.

 

Doppelt abschließen
Drehen Sie nach jedem Verlassen der Wohnung den Schlüssel zweimal herum. Also die Tür nicht nur zuschlagen.

 

Mit zusätzlichen Schlössern Türen absichern
Ein Sperrbügel bietet sich bei etwas instabilen Türen als zusätzlicher Schutz immer an. Dadurch kann die Tür nur relativ wenig von außen geöffnet werden. Außerdem gibt es spezielle Querriegelschlösser, die ebenfalls Einbruchschutz bieten.

 

Türschlüssel nicht im Freien verstecken
Schlüssel lieber nicht im Außenbereich verstecken. Die Einbrecher haben oft ein Gespür für die Verstecke und kommen so ziemlich leicht ins Haus. Bei Verlust des Hausschlüssels sollte der Schließzylinder immer ausgetauscht werden.

 

Spion einbauen
Wenn es an der Tür klingelt, möchten man immer wissen, wer es ist. Mithilfe eines Weitwinkel-Spions hat man immer den Überblick und erlebt keine böse Überraschung beim Öffnen der Haustür.

 

Fenster immer schließen vor Verlassen des Hauses
Vor allem die Fenster des Erdgeschosses sollten nicht gekippt bleiben, wenn keiner zuhause ist. Gekippte Fenster sind eine persönliche Einladung für Diebe.

 

Auf Nummer sicher mit Zusatzsicherung
Der Fachhandel bietet Zusatzsicherungen für Fenster-, Balkon- oder Verandatüren. Diese Aufbruchsperren können verhindern, dass die Fenster nicht durch brachiale Gewalt aufgehebelt werden. Gesicherte Fenstergriffe allein reichen als Schutz nicht aus.

 

Rollgitter als Sicherung für Balkon und Terrasse
Als zusätzlichen Schutz vor Einbruch gibt es Rollgitter oder Gittertüren. Türen und Fenster kann man dann getrost gekippt lassen.

 

Rollläden herunterlassen
Bevor Sie in Urlaub fahren, können Sie die Nachbarn bitten, die Rollläden regelmäßig zu betätigen. Bei automatischen Rollläden kann man eine Zeitschaltuhr einrichten.

 

Licht anlassen

Wenn Sie am Abend das Haus verlassen, dann lassen Sie doch ein Licht im Haus an. So denkt der Einbrecher, dass sich jemand im Haus befindet. Natürlich sollten dann die Rollladen nicht alle zugezogen sein. Eine Beleuchtung im Gartenbereich kann für Diebe ebenfalls abwehrend sein. Mögliche Eindringlinge werden davon abgeschreckt.

 

Kletterhilfen entfernen
Überprüfen Sie, ob irgendwelche Kletterhilfen nah am Haus stehen. Das können Mülltonen oder andere größere Gegenstände sein. Wenn dann noch das Fenster oben gekippt ist, dann steigt das Einbruchsrisiko.

 

Zu hohe Hecken kürzen
Wenn die Sträucher oder Hecken eine bestimmte Höhe erreicht haben, sind sie zwar ein schöner Sichtschutz, können aber auch Schutz für Einbrecher sein, denn auf diese Weise können sie sich ungestörter bewegen. Zuviel Grün dicht am Haus verbessern die Bedingungen für einen Einbruch.

 

Aufmerksam sein
Unbekannte Personen in der Wohngegend sollten Sie aufhorchen lassen, vor allem wenn sie sich irgendwie auffällig verhalten. Sprechen Sie die fremden Leute an, wenn sie sich auf dem Grundstück vom Nachbarn befinden. Doch Vorsicht, bringen Sie sich selbst dabei nicht in Gefahr. Schalten Sie bei Verdacht die Polizei ein.

 

Fotos von Wertsachen machen
Wertvolle Gegenstände oder viel Bargeld sollten nicht im Haus aufbewahrt werden. Schmuck und andere Wertgegenstände sollten in einem Safe gelagert werden.
Wertsachen sollten immer mit Foto dokumentiert werden, damit die Versicherung im Fall eines Einbruches den Verlust erstatten kann.

 

Besonders wichtige Urkunden lieber ins Bankschließfach
Erbschmuck, wertvolle Münzsammlungen oder Ähnliches sind in einem Bankschließfach sicherer aufgehoben, als zu Hause unter der Matratze.